Tipps für Konzertgäste: Das 1×1 für den reibungslosen Aufenthalt


Verschärfte Sicherheitskonzepte, Regen und knappe Parkplatzangebote können Konzertbesuchern den letzten Nerv rauben. Wir haben einige Tipps für euch arrangiert, die es euch erleichtern können die Auftritte der Schlagerstars entspannt zu genießen.

Gepäck

Rucksäcke, Schirme oder Selfie-Sticks müssen bei einigen Veranstaltungen zuhause bleiben. So will es das verschärfte Sicherheitsmanagement der Veranstalter. Um vor Ort keine unangenehmen Überraschungen zu erleben und womöglich persönliche Dinge entsorgen oder teuer zwischenlagern zu müssen, solltet ihr euch rechtzeitig über verbotene Dinge informieren. Nicht selten sind beispielsweise auch größere Handtaschen, Sitzgelegenheiten oder Getränke verboten. Dass scharfe Gegenstände auf Konzerten nichts verloren haben, sollte selbstverständlich sein.

Zeitaufwändige Einlasskontrollen

Aufgrund der zunehmenden terroristischen Anschläge und aggressiven Übergriffe müssen Konzertbesucher mit intensiven Kontrollen an den Eingängen rechnen. Taschen und Personen werden gründlicher kontrolliert als vor einigen Jahren. Daher ist es sinnvoll reichlich Zeit einzuplanen und früher anzureisen als üblich, um pünktlich an der Bühne zu sein.

Tickets und Einlassbänder bestellen

Ihr wollt euch Stress und unnötige Wartezeiten an den Abendkassen sparen? Dann seid ihr gut beraten Tickets beziehungsweise Einlassbänder im Voraus zu bestellen. Meistens könnt ihr dabei von Vergünstigungen profitieren.

Eintrittsbänder

Um die Eintrittsberechtigung von Besuchern zu kontrollieren, greifen viele Veranstalter auf sogenannte Tyvek-Kontrollbänder zurück. Diese papierähnlichen Bänder sind wasser- und reißfest sowie fälschungssicher. „Das Eintrittsband aus TYVEK wird mit einem Klebeverschluss an das Handgelenk beliebigen Umfangs angebracht und lässt sich nicht wieder öffnen, ohne deutlich sichtbare Spuren zu hinterlassen“, erklärt der Fachhändler für Eventzubehör unter www.einlassband.eu. Damit soll die unrechtmäßige Weitergabe an andere Personen verhindert werden. Die Bänder sollten bis zum endgültigen Verlassen des Konzertgeländes getragen werden. Wer die Veranstaltung zwischendurch verlassen muss, kommt nur mit dem Band wieder rein.

Rücksichtnahme

Rücksichtnahme ist bei Konzertbesuchen elementar. Weder ist es angebracht andere durch persönliche Tanzeinlagen vermehrt anzurempeln noch kommt es gut an, wenn sich Personen lautstark unterhalten, während die Band spielt. Stattdessen sollte sich jeder Besucher bewusstmachen, dass jeder Gast Geld für das Event bezahlt und demnach das Recht hat es ohne größere Störungen zu genießen. Auch ständiges Filmen und Fotografieren ist bei Konzerten ein No-Go, weil dadurch andere das Bühnengeschehen nicht sehen können.

Besonders problematisch ist das Thema Sicht auf die Bühne. Viele Besucher sind regelmäßig genervt, weil sie auf Konzerten grundsätzlich den scheinbar größten Menschen vor sich haben, der vor Ort ist. Wer keine freie Sicht nach vorne hat, sollte jedoch nicht gleich aufgeben. Es kann sich lohnen die Mitmenschen anzusprechen und um einen zumutbaren Positionswechsel zu bitten. Umgekehrt sind alle großen Personen aufgefordert Rücksicht auf kleinere Musikliebhaber zu nehmen und sich nicht vorzudrängeln. Mit Kompromissen kommt man in der Regel weiter und zwar ohne Konflikte.

Bekleidung

Während es in Hallen relativ einfach ist sich angemessen zu kleiden, können Open-Air-Konzerte eine Herausforderung für die Garderobe sein. Kleine Schauer oder Hitze sind keine Seltenheit. Sagt der Wetterbericht wechselhaftes Wetter voraus, ist eine Regenjacke ein wahrer Segen. Oder ihr greift auf günstige und transparente Regenponchos und Regencapes zurück. Die lassen sich noch platzsparender verstauen als Jacken und werden einfach übergeworfen. Bei hohen Temperaturen und stundenlangen Aufenthalten in der prallen Sonne ist ein Kopfschutz ratsam. Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor schützt vor schmerzhaftem Sonnenbrand.

Gehörschutz

Zum Schutz des Gehörs sollten Ohrstöpsel mitgeführt werden. Je nach Standort kann es auf Konzerten bei über 100 Dezibel sehr unangenehm für die Ohren werden. Gut, wenn man reagieren kann. Bei Kindern sind Ohrstöpsel ein Muss. Um trotz Gehörschutz einen guten Klang zu genießen, sollte nicht auf Schaumstoffstöpsel sondern HiFi-Gehörschützer zurückgegriffen werden. „Diese Gehörschutzgruppe besitzt einen Filter, der dafür sorgt, dass der Klang im Konzert möglichst wenig leidet. So werden z.B. die schädlichen hohen Frequenzen herausgefiltert, die satten Bässe sollen jedoch zum Teil noch durchkommen“, erläutert Gehörschutzexperte Stefan Tiesing gegenüber dem Gehörschutz-Onlineshop unter www.sonicshop.de.

Anreise

Wer mit dem Auto anreist, sollte das lokale Parkplatzangebot prüfen. Vielerorts sind die Parkmöglichkeiten derart eingeschränkt, dass es zu kilometerlangen Staus kommt. Um das zu umgehen, ist es empfehlenswert nach alternativen Parkplätzen Ausschau zu halten oder gleich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Raucher

Das Bundesgesetz zum Nichtraucherschutz wird von manchen Konzertgästen leider nach wie vor ignoriert. Für Mitmenschen eine Zumutung. Schließlich beeinträchtigt der Zigarettenrauch sowohl die Sicht als auch die Luftqualität. Haltet euch bitte daran oder besucht stattdessen Open-Air-Konzerte, falls ihr keine zwei Stunden auf den Glimmstängel verzichten könnt.

Gute Plätze sichern

Teure Tickets bezahlt und in den hintersten Reihen gelandet? Das ist ärgerlich. Vorbeugen könnt ihr mit cleverem Verhalten vor Konzertstart. Zunächst ist die frühzeitige Anreise der beste Weg nach vorne. Beobachtungen und Erfahrungen zeigen außerdem, dass sich Menschenmassen in der Regel mittig orientieren, weshalb es sich lohnt nicht der Masse zu folgen, sondern seitliche Eingänge und Laufwege zu nutzen. Weitere Tipps zum Sichern von Plätzen in der ersten Reihe, findet ihr im Konzertratgeber unter wikihow.com.

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